IOS-NEWSLETTER 
Forschung, Veranstaltungen, Publikationen

Seminarreihe des Arbeitsbereichs Ökonomie am IOS

Zeit: Dienstag, 13.30–15.00 Uhr
Ort: Leibniz-Institut für Ost-und Südosteuropaforschung (IOS); vorerst online via Zoom, Link wird mit den Einladungen verschickt!
Programm

Forschungslabor: „Geschichte und Sozialanthropologie Südost‐ und Osteuropas“

Zeit: Donnerstag, 14–16 Uhr (Lehrstuhl) oder 16–18 Uhr (Graduiertenschule und Leibniz-WissenschaftsCampus)
Ort: WiOS, Landshuter Str. 4 (Raum 017)
Programm

Freie Stellen Text
Gastwiss. Programm Text
Leibniz
14. October 2020

Online-Vortrag am 14.10.: „Flüchtlingskrise in Griechenland – wie geht es weiter?”

Zoom-Vortrag von Dr. Jutta Lauth Bacas (Mediterranean Institute, University of Malta).
Datum: Mi., 14.10.2020
Zeit: 16 Uhr
Ort: online / via ZOOM (https://ios‐regensburg‐de.zoom.us/j/96829831478, Meeting‐ID: 968 2983 1478)
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Der Vortrag ist Teil der Reihe „südostEUROPA an einem Wendepunkt? Aktuelle Krisen im Schatten der Pandemie“, veranstaltet vom IOS und der Südosteuropa‐Gesellschaft (Zweigstelle Regensburg), in Kooperation mit der Graduiertenschule für Ost‐ und Südosteuropastudien und dem Leibniz‐WissenschaftsCampus „Europe and America in the Modern World“.


7. October 2020

Economic Inequality in Eastern Europe and Its Consequences for Social, Political and Economic Development (online via ZOOM)

Biannual Conference of the Economics Section of the German Association for East European Studies (DGO)

Eine Online-Konferenz der Deutschen Gesellschaft für Osteuropa e. V., des Leibniz-Instituts für Ost- und Südosteuropaforschung Regensburg (IOS) und der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Konferenzsprache ist Englisch.
Um an der Veranstaltung über ZOOM teilzunehmen, registrieren Sie sich bitte unter folgendem Link: https://www.dgo-online.org/kalender/berlin/2020/economic-inequality-in-eastern-europe/. Die Installation des Programmes ist nicht notwendig.
Datum: 7.–8. Oktober 2020
Ort: via ZOOM (den Zugangslink erhalten Sie nach Registrierung mit der Bestätigungs-E-Mail).
Programm
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On their way from planned to market economies, Eastern European societies experienced a substantial growth of economic inequality. Today, some of the most unequal societies in the world are in Eastern Europe, with only a small fraction of the population controlling most of the assets. Economic inequality became one of the major political challenges Eastern European countries face, jeopardising their stability and social cohesion. The conference assembles experts from different fields (economics, sociology and political science), both from academia and from politics, who look at different aspects of inequality in Eastern Europe and its political, social and economic consequences. Topics covered by the conference include evolution of inequality in post-Socialism; inequality and education; inequality and gender; regional inequality; and inequality and political populism. The first conference day features a round table on "Inequality and political stability in Eastern Europe", while the second day includes the research presentations.
The conference is organized by Janis Kluge (Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin), Alexander Libman (Freie Universität Berlin), and Olga Popova (Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg).


1. October 2020

Gemeinsamer Themenschwerpunkt bei Länder-Analysen

Die Publikationsreihe Länder-Analysen, an der auch das IOS beteiligt ist, hat für alle ihre neuesten Ausgaben einen gemeinsamen Themenschwerpunkt gewählt: „Armut, Reichtum und soziale Gerechtigkeit im östlichen Europa“. Mehr dazu in einer Pressemitteilung. Zu den Länder-Analysen geht es hier.


24. September 2020

Kommentar von Ulf Brunnbauer und Adrian Grama in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen

In einem Gastkommentar in der NZZ gehen Ulf Brunnbauer und Adrian Grama der Frage nach, warum es die Corona-Pandemie brauchte, um die enormen sozialen Kosten der westeuropäischen Niedriglohnwirtschaft zu enthüllen.


20. September 2020

Aufsatz von Sabine Rutar erschienen: „Symbolic Geographies, Borderlands, and the Global Condition of Scholars“

Der Aufsatz ist Teil des Book Symposiums „Reflecting on Diana Mishkova's Beyond Balkanism. The Scholarly Politics of Region Making, erschienen in Südosteuropa 68, no. 3, 2020. Die weiteren Autor*innen sind Guido Franzinetti, John Breuilly, Béatrice von Hirschhausen sowie die Autorin der diskutierten Monographie.  


20. September 2020

Heft 3, 2020, von Südosteuropa erschienen

Südosteuropa. Journal of Politics and Society 68, No 3 (2020), hat den Schwerpunkt „Changes in Social Relations in Serbia, 2000–2020“.

Südosteuropa Heft 68/3

Gastherausgeber ist Mladen Lazić. Die Autor*innen befassen sich mit den jüngsten Veränderungen in der serbischen Gesellschaft, mit Schwerpunkten auf der wirtschaftlichen Situation sowie wirtschaftlichen Strategien von Haushalten, mit der Soziologie der Arbeit, mit dem Portfolio politischer Aktivist*innen, und mit liberalen sowie konservativ-nationalistischen Wertevorstellungen.
In der Offenen Sektion diskutieren Guido Franzinetti, John Breuilly, Béatrice von Hirschhausen und Sabine Rutar Diana Mishkovas Monographie „Beyond Balkanism. the Scholarly Politics of Region Making“. Die Autorin selbst schreibt eine Replik auf die vorgebrachten Überlegungen.


24. August 2020

Artikel von Vladimir Otrachshenko, Olga Popova und Jose Tavares zu Extremtemperaturen und Gewalttaten

Vladimir Otrachshenko, Olga Popova, Jose Tavares: Extreme Temperature and Extreme Violence: Evidence from Russia. In: Economic Inquiry (online first, 18. August 2020)

Die Studie untersucht den Zusammenhang von extremen Temperaturen und Sterblichkeit durch Gewalttaten und verwendet dazu regionale Paneldaten aus Russland. Die Autor*innen stellen fest, dass extrem heiße Temperaturen die Gewaltsterblichkeit erhöhen, während extrem kalte Temperaturen keinen Einfluss haben. Die Auswirkungen von Hitze auf Gewalt unterscheiden sich je nach Geschlecht und Altersgruppe, sind an Wochenenden deutlich stärker und verursachen erhebliche soziale Kosten. Die Ergebnisse deuten auch darauf hin, dass bessere Beschäftigungsmöglichkeiten und ein geringerer Vodka-Konsum diese Auswirkungen begrenzen könnten. Die Ergebnisse unterstreichen, dass die Wirtschaftspolitik vulnerable Bevölkerungsgruppen ansprechen muss, um die negativen Auswirkungen extremer Temperaturen zu mildern.


29. July 2020

Buchkapitel von Sabine Rutar erschienen: "Labor Protest in the Italian-Yugoslav Border Region During the Cold War: Action, Control, Legitimacy, Self-Management"

Der Aufsatz ist ein Teil von Marsha Siefert (Hg.),  Labor in State-Socialist Europe, 1945–1989. Contributions to a History of Work, Budapest: CEU Press, 2020, S. 373-394. Der Band ist der erste, der die Geschichte der Arbeit im östlichen Europa während des Kalten Krieges umfassend anhand von geographisch breit gefächerten Fallstudien in den Blick nimmt.


24. July 2020

Heft 2, 2020, von Südosteuropa ist erschienen

Südosteuopa 68 No 2 (2020)

Südosteuopa 68 No 2 (2020) enthält den thematischen Schwerpunkt Volunteering and Voluntary Associations in the Post-Yugoslav States. Gastherausgeberin ist Ana Kladnik (Ljubljana).
Tatjana Rakar und Zinka Kolarič (Ljubljana) geben einen detaillierten Überblick über die Entwicklung des zivilgesellschaftlichen Sektors und seiner sozialpolitischen Funktionen in Slowenien.
Ana Kladnik (Ljubljana) untersucht die freiwillige Feuerwehr in Slowenien in den Jahren um 1990. Aufgrund ihrer jahrhundertalten Tradition gilt die freiwillige Feuerwehr als intrinsischer Teil der slowenischen Nation, was ihr eine gute Verhandlungsposition im Zuge der Transformation eröffnete.
Ana Ljubojević (Graz) analysiert Freiwilligenarbeit von Jugendlichen in Serbien am Beispiel der „Jungen Forscher Serbiens“ zwischen 1980 und 2000 sowie persönlicher Erfahrungen Freiwilliger während der von Krieg und internationaler Isolation gekennzeichneten 1990er Jahre.
Julia Nietsch (Paris) untersucht die porösen Grenzen zwischen Freiwilligenarbeit und Politik in Kosovo während der 1990er Jahre am Beispiel der Mutter-Teresa-Gesellschaft, die nach den Massenentlassungen von Kosovo-Albanern im Gesundheitssektor mithilfe von mehr als 7000 Freiwilligen alternative Gesundheitszentren organisierte.
Zlatiborka Popov-Momčinović (Pale) analysiert Werte wie Solidarität, Gleichberechtigung und Reziprozität am Beispiel weiblicher Freiwilligenarbeit und Netzwerke in Bosnien und Herzegowina.
Anna Matthiesen (New York) zeigt, wie Arbeitsaktionen (radne akcije), wie sie im sozialistischen Jugoslawien organisiert wurden, in Serbien ein Referenzpunkt geblieben sind, beispielsweise beim Einsatz von freiwilligen Helferinnen und Helfern beim schweren Donau- und Savehochwasser 2014 sowie im Bereich von Spendenaktionen via SMS.
In der Offenen Sektion kommentiert Dubravka Stojanović (Belgrad) die Coronaviruspandemie. Sie blickt auf Antworten, die die Welt auf die Krisen des Ersten Weltkriegs, des Börsencrashs 1929 und des Zweiten Weltkriegs gefunden hat, sortiert diese in „pessimistische“ und „optimistische“ Antworten und verweist auf die jeweiligen Konsequenzen.


24. July 2020

Neues Buchkapitel von Ulf Brunnbauer und Visar Nonaj erschienen: "Finding Workers to Build Socialism: Recruiting for the Steel Factories in Bulgaria and Albania"

Der Aufsatz "Finding Workers to Build Socialism: Recruiting for the Steel Factories in Bulgaria and Albania" präsentiert Resultate aus dem abgeschlossenen, von der Fritz-Thyssen-Stiftung geörderten Porjekt "Realsozialistische Industriearbeiterkulturen am Balkan", das am IOS durchgeführt wurde. Er erschien in dem von Marsha Siefert bei CEU Press herausgegebenen Sammelband "Labor in State-Socialist Europe, 1945–1989", siehe: http://ceupress.com/book/labor-state-socialist-europe-1945-1989


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